DIE GESCHICHTE
Zinshäuser in Österreich

Langfristig denken. Intelligent investieren.

Die Geschichte des österreichischen Zinshauses reicht lange zurück.

Seit Jahrhunderten bauten wohlhabende Bürger für ihre Familien standesgemässe Refugien, oft im Stil kleiner oder auch grösserer Paläste. Viele davon stehen heute noch und sind aufgrund ihrer guten Bausubstanz besonders beliebte Wohngebäude.

Ab der Mitte des 19. bis ins beginnende 20. Jahrhundert erlebte Österreich einen einzigartigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Boom. Um 1900 war Wien die viertgrösste Stadt der Welt – nach New York, Paris und London. Diese Epoche wird als Gründerzeit bezeichnet, weil Unternehmertum und Kultur ungeheuren Aufschwung erfuhren. Im Zuge dessen gelangten relativ breite Bevölkerungsschichten zu Wohlstand – es wuchs das Bedürfnis nach hochwertigem, repräsentativem Wohnraum.

So entstanden in Wien und ganz Österreich die berühmten Gründerzeit-Zinshäuser, deren Architekturstil sich an der griechischen und römischen Antike orientierte – daher der Name Neoklassizismus. Sie zeichnen sich durch grosszügige Architektur mit repräsentativen Eingangsbereichen und hohen Räumen aus. Auch ihre Wohnqualität ist hervorragend: Bei ihrer Errichtung wurden nur natürliche Baustoffe wie Ziegel und Holz eingesetzt. Daher herrscht rege Nachfrage nach Wohnungen in diesen Häusern.

  • Barock, Biedermeier (18. und 19. Jahrhundert)
  • Gründerzeit, Belle Epoque (19. und beginnendes 20. Jahrhundert)
  • nach 1950 („Neubau“)
  • Stil des Neoklassizismus
  • prächtige Fassaden
  • großzügige Stiegenhäuser
  • hohe Räume
  • angenehmes Raumklima (Baustoffe Holz und Ziegel)
  • geregelte Mieten aufgrund des Mietrechtsgesetzes (MRG)
  • bedeutet Sicherheit für beide Seiten, auch für den Eigentümer
  • kein Neoklassizismus
  • glatte Fassaden
  • effizientere Raumnutzung
  • normale Raumhöhen
  • frei vereinbare Höhe des Mietzinses